AHK Rumänien besorgt über Änderungen des Strafgesetzbuches

Die Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer (AHK Rumänien) befürchtet, dass die gestrigen Änderungen des Strafgesetzbuches negative Auswirkungen auf die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen haben werden.

Die gestrigen Änderungen des Strafgesetzbuches durch Eilverordnung stellen für die deutsche Wirtschaft in Rumänien den Willen der neu gewählten Regierung in Frage, den Kampf gegen Korruption kompromisslos fortsetzen zu wollen. Eine Einschränkung der rechtsstaatlichen Prinzipien und die Gefahr einer wieder auflebenden Korruption werden eindeutig negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes haben. Diese nun eingeschlagene Entwicklung führt zu einer starken Verunsicherung unter deutschen Investoren und kann die engen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Rumänien nachteilig beeinflussen.

Rumänien läuft Gefahr, seinen im letzten Jahr erarbeiteten Imagegewinn wieder zu verlieren. Was umso bedauerlicher ist, da Rumänien auf diese Weise – insbesondere mit Blick auf das aktuelle schwierige weltpolitische Umfeld – seine vielversprechende Position, als stabiler und vertrauensvoller Wirtschaftsstandort, schwächt.

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