Der beste Indikator für Investitionen: wird von den Analysten ignoriert, ist aber seit über 20 Jahren wirksam!

BVB

Die meisten Menschen stellen sich vor, dass die Lösung eines bestimmten Typs von Krise nur eine sein kann, die aus den Kreisen stammt, die sie erzeugt haben, dass eine Wirtschaftslösung eine Wirtschaftskrise lösen kann oder dass die Lösung einer komplizierten finanziellen Situation ebenfalls finanzieller Natur ist. Paradoxerweise könnten in den meisten Fällen, nicht in allen und nicht ausschließlich, die besten Lösungen andere sein als die, die offensichtlich an den entsprechenden Bereich gebunden sind.

Wenn wir von Investitionen, deren Rückgang/Wachstum oder deren Knappheit/Vielzahl sprechen, stellen die allgemeinen Medien insbesondere drei Typen von Investitionen vor: die Auslandsinvestitionen (die direkten Investitionen in die Wirtschaft), die staatlichen (insbesondere die Investitionen in die Infrastruktur) und die Investitionen der Privatwirtschaft in die Wirtschaft (vor allem wenn von der Schaffung neuer Arbeitsplätze die Rede ist). Dann finden wir auf den Fachwebseiten Artikel mit Bezug auf die Investitionen in Humankapital oder diejenigen, die auf dem Kapitalmarkt stattfinden, zum Beispiel.

Fragen Sie 10-20 Analysten, welche die wichtigsten Indikatoren für Investitionen sind, die sie verfolgen, und Sie werden erstaunt sein zu sehen, wie unterschiedlich dieses riesige Kapitel der Investitionen betrachtet wird. Eben weil es ein riesiges Kapitel ist, besteht das Risiko, dass alles überwältigend wird, wenn man nicht von den einfachen Sachen ausgeht. Vor Beginn des Projekts 7/24 Capital bei der Bukarester Börse (BVB) war die erste Frage: wen wollen wir ansprechen? So haben wir gemerkt, dass ein anderer Ansatz notwendig ist. Nicht länger für dieselben 70.000 Menschen sprechen, die bereits über reelle Transaktionskonten verfügen, sondern unsere Nachricht an die hunderttausenden von Menschen weiter schicken, die sich eine reelle Alternative für ihre Ersparnisse wünschen. Sind es viele Investoren? Sind es wenige? In Rumänien gibt es knapp über 4 Millionen Angestellte, von denen 1 Million mit dem Mindestgehalt vergütet werden. Wenn alle anderen 3 Millionen Angestellte potenzielle Kunden der Börse wären, bezogen auf die fast 70.000 bestehenden Konten, dann sprechen wir von einer Konversionsrate von 2,3%! Und von hier leiten wir zwei Sachen ab. Erstens kann eine Börse nicht stärker sein als die Wirtschaft ihres Landes. Und zweitens wird die Frage, ob es viele oder wenige Investoren gibt, wird dann quasi-irrelevant, wenn wir uns den Indikator anschauen, den alle Analysten ignorieren und der seine Wirkung in 20 Jahren zeigt: die Investition in Bildung. Laut Daten des Nationalen Instituts für Statistik geben die Rumänen monatlich 4 (vier) Lei für Bildung aus! Also dienen 0,3% der monatlichen Ausgaben einer Familie der Bildung. Erst dann, wenn die Ziffer vor dem Komma keine Null mehr ist, werden wir von Bildung, einschließlich finanzieller Erziehung, sprechen können. Wir hatten am Anfang von den Indikatoren in Bezug auf die Investitionen gesprochen. Sie wollen nicht wissen wieviele Indikatoren an der Börse verfolgt werden können! Ohne sie zu verstehen, würden uns all die Zahlen jedoch nur sagen, dass wir gute Buchhalter sein können. Was hinter den Zahlen steckt und was nach den Zahlen folgt, die wir sehen, erst hier beginnt das Geheimnis der Börse. Ein Geheimnis, das seit langer Zeit kein Geheimnis mehr ist: die Selbtserziehung und die (finanzielle) Erziehung stellen den Weg zu einer soliden finanziellen Zukunft dar und der beste Vermögenswert, in den Sie sogar heute noch zu investieren beginnen können, sind Sie selbst!

von Florin Cepraga, Senior PR Specialist, BVB

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