Frauen im Geschäftsumfeld

Andreea Paul
Andreea Paul, Vorsitzende von INACO

„Rumänien verfügt über erhebliches Potenzial an Frauen mit bewiesener professioneller Erfahrung und Erfahrung im Bereich Management, um bis 2020 das Niveau von 40% zu erreichen, das von der Europäischen Union vorgeschlagen wurde”, erklärt Virginia O?el, stellvertretende Vorsitzende von Women on Boards, PWN Rumänien, zitiert von csrreport.ro. PWN Global ist eine Nichtregierungsorganisation, die in 24 Städten der Welt tätig ist, über 3.500 Mitglieder, 90 Nationalitäten, zählt, und sich auf weltweiter Ebene kontinuierlich weiter entwickelt. In Rumänien wurde der Verein 2011 gegründet und zählt gegenwärtig über 160 aktive Mitglieder in über 20 Industriezweigen. Es ist ein dynamischer Verein mit 55% der Mitglieder in Führungspositionen im Rahmen von Gesellschaften und 45% Unternehmerinnen, in dem der Transfer bewährter Verfahren und persönlicher Erfahrung ein ständiges Anliegen darstellt. Unter den Zielen von PWN Rumänien sind die Entwicklung des professionellen Potenzials der Frauen, deren Beförderung zu Führungspositionen und die Unterstützung der Unternehmerinnen und der Unternehmungsfreudigen, wieder zu finden. Laut csrreport.ro und der Zeitschrift „Cariere”, die die Daten einer Fachkonferenz zitiert, liegt der Anteil der Frauen in den Verwaltungs- und Überwachungsräten der größten Gesellschaften, die an der Bukarester Wertpapierbörse notiert sind, ungefähr bei der Hälfte im Vergleich zum Durchschnitt der Europäischen Union (20% im Jahr 2014, laut Daten der Europäischen Kommission). Der Anteil der Frauen unter den 79 notierten rumänischen Gesellschaften bleibt unter 20% (ja sogar unter 15%), weit unter der Prognose von 40% bis 2020 im Rahmen der EU. Diese Tendenz ist das Gegenteil der Tendenz der EU, wo der Anteil der Frauen in den Verwaltungs- und Überwachungsräten spürbar ansteigt und der Durchschnitt 20% erreicht, und in Ländern wie Frankreich, Lettland, Finland und Schweden sind die Frauen zu ungefähr 30% vertreten. Gleichzeitig rühmen sich Staaten wie Island und Norwegen mit einem Anteilsniveau der Frauen in Führungsstrukturen von 45%, beziehungsweise 38%. Diese positive Entwicklung in Europa ist der Einführung einiger gesetzlichen Maßnahmen infolge des Bewusstseins auf Ebene der Entscheidungsfaktoren hinsichtlich des positiven Einflusses der Geschlechtervielfalt auf die wirtschaftliche Leistung der Gesellschaften, zu verdanken.

„Rumänien muss mit beiden Lungen atmen, nicht nur mit einer davon”, interview mit Andreea Paul, Vorsitzende von INACO
Welche Attribute können wir dem weiblichen Geschäftsumfeld zuschreiben?

Frische, Dynamik, Mut, Innovation, Seriosität, soziale Verantwortung. Letztes Jahr haben 163 Millionen Frauen ihr eigenes Geschäft in 74 Wirtschaften der Welt eröffnet, zusammen mit anderen 111 Millionen Frauen, die Geschäfte geleitet haben, die im Jahr 2016 bereits existierten. Das zeigt der vor zwei Wochen veröffentlichte globale Bericht zum weiblichen Unternehmertum (GEM Women’s Entrepreneurship Report 2016/2017). Das bedeutet einen Anstieg von 10% des weltweiten Anteils der Unternehmerinnen im Vergleich zum Bericht des Jahres 2015 und eine Minderung von 5% der Lücke zwischen den Unternehmergeschlechtern. In fünf Wirtschaften der Welt, die in diesem Bericht analysiert werden, ist der Beitrag der Frauen zum Unternehmertum größer oder gleich mit dem der Männer. Es geht dabei um Indonesien, die Philippinen, Vietnam, Mexiko und Brasilien. Am entgegengesetzten Ende ist der Jordan das Land mit dem kleinsten Anteil weiblichen Unternehmertums. In den meist entwickelten Ländern der Welt stellen die Frauen cca. 60% des männlichen Unternehmertums dar, und bei jeden 10 neueröffneten Geschäften haben wir auch 2 Abgänge vom Markt. Die angenehme Überraschung war, in diesem Bericht den Beweis dafür zu finden, dass die Neigung der Unternehmerinnen zu innovativen Geschäften um 5% höher ist als im Fall der Herren Unternehmer. Ebenfalls in der Kategorie der entwickelten Länder verkauft nur ein Fünftel der Unternehmerinnen über 25% an internationale Kunden. Die Neigung der Unternehmerinnen zur Internationalisierung variiert phänomenal in der Welt, von unter 1% in Brasilien oder Vietnam, bis hin zu über drei Vierteln des weiblichen Unternehmertums aus den Vereinigten Arabischen Emiraten oder mehr als die Hälfte in Saudi-Arabien. Jedenfalls gibt es viele extrem interessante Einzelheiten in diesem Bericht zum Fortschritt, den Problemen und den Paradoxen des weiblichen Unternehmertums, aber vor allem zu den notwendigen Maßnahmen öffentlicher Politik. Das sichtbarste Paradox ist, dass die unternehmerische Beteiligung der Frauen zeitgleich zum Niveau der größeren wirtschaftlichen Entwicklung der Länder der Welt sinkt.

Wie kannst Du die Anwesenheit der Frauen im rumänischen Wirtschaftsumfeld, sowohl im unternehmerischen Umfeld als aus im Umfeld der Korporationen, charakterisieren?

Ein neuer Motor wirtschaftlichen Wachstums. Eine wirtschaftliche Macht. Immer sichtbarer und verantwortlicher. Arbeit. Eine Sache von Ausdauer. Erfolg. Die Chance zur Reduzierung der Armut.

Über ein Drittel des rumänischen Unternehmertums ist weiblich. Wenn wir uns auf die gesamte weibliche Bevölkerung aus Rumänien
beziehen, so können wir sagen, dass der Anteil des weiblichen Unternehmertums auf 7,5% steigt (über dem Durchschnitt Europas und Zentralasiens von 6,3%), jedoch liegt der Anteil bei der Hälfte der Quote des männlichen Unternehmertums.

Zur Erscheinung und Entwicklung der weiblichen Unternehmerklasse habe ich viel im Buch gesprochen, das ich koordiniert und letztes Jahr bei dem Verlag „Polirom” veröffentlicht habe und das sogar den Titel „Die wirtschaftliche Macht der Frauen” trägt. Es beinhaltet die authentischen Aussagen der Damen, die es geschafft haben, ihren unternehmerischen Träumen Flügel zu verleihen. Die Arbeit, der Erfolg und der Traum sind die drei Anhaltspunkte, die ihre Geschichten dominieren. Es sind die am häufigsten benutzten Wörter der Aussagen der Unternehmerinnen aus Rumänien.

Warum haben wir nicht mehr Frauen auf wirtschaftlicher und politischer Entscheidungsebene in der Staatsführung und der Leitung der Institutionen, der Organer und der Staatsorganismen?

Wegen der frauenfeindlichen Trägheit, aber auch wegen dem Syndrom „ich kann nicht”, was mit dem Selbstvertrauen zusammenhängt. Das führt dazu, dass wir uns auf dem dritten Platz am Ende der europäischen Länderwertung im letzten „Bericht der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern” befinden, der von der Europäischen Kommission im März 2017 veröffentlicht wurde. Die gleichwertige Beteiligung der Frauen und Männer an die öffentliche Entscheidung ist eine Sache von sozialer Gerechtigkeit, Respekt für die Grundrechte und von guter Staatsführung. Solange die Frauen 51% der Bevölkerung Rumäniens darstellen, würde eine gleichwertige Vertretung von Frauen und Männern die Stärkung der Demokratie bedeuten. Länder wie Frankreich oder
Spanien haben in den eigenen Gesetzen, sogar auch in der Verfassung im Falle der Franzosen, das Prinzip perfekter Geschlechtergleichheit an der Spitze der Regierung eingeführt. Aber nicht nur sie. Eine Anzahl von 15 europäischen Ländern haben die Geschlechterquoten erlassen. Rumänien
noch nicht. Meine 2016 eingereichten Gesetzesentwürfe zur Einführung der Quoten von 30% auf den Listen der Parlaments- und Lokalwahlen liegen ohne Debatte im Parlament trotz der Unterstützungsunterschriften, die ich von allen Parteien der jeweiligen Zeit erhalten habe. Die Unterrepräsentation der Frauen in den privaten Entscheidungen der großen notierten Gesellschaften ist noch gravierender als im öffentlichen Raum: 5,7% weibliche CEOs und 23,9% Frauen in den Verwaltungsräten der Gesellschaften in der EU. Rumänien liegt unter der Hälfte des europäischen Durchschnitts mit 10,1% Frauen in den Verwaltungsräten der notierten Gesellschaften, der dritte europäische Staat vom Ende. Deutschland hat sogar auch im Fall der notierten Gesellschaften Geschlechterquoten und strenge jährliche Kalender zur Erreichung der Minimalziele von 40% im privaten Sektor eingeführt. Die Europäische Kommission hat, zum Beispiel, im Oktober 2016 das Projekt „The European Women on Boards Network (EWoB)” zur Steigerung der Visibilität, aber auch als eine Plattform für Wissen, Ressourcen und eigene Erfahrungen, korporatistische Regierungsprogramme, die gegenüber dem Prinzip der Chancengleichheit und der Geschlechtergleichheit freundlich sind, mitfinanziert. Seit kurzem ist auch ein nützliches Toolkit erschienen, das ME-TOTEM genannt wird, für Executive-Senior-Positionen mit einem besonderen Mentoring-Programm „Ready-for-Board Women Pipeline Mentoring Programme” für diejenigen mit MBA.

Wie glaubst Du, dass sich die Geschlechterdiskriminierung im Geschäftsumfeld manifestiert? Wie lange leben wir noch in einer „Männerwelt”, wenn es um die Wirtschaftszone geht?

Außer dem, was bereits besprochen wurde, treten noch Gehaltsunterschiede je nach Geschlecht des Angestellten für dieselbe Arbeitsstelle auf – ein zusätzlicher grundlegender Indikator der Geschlechterwirtschaft. Diese Gehaltslücke beläuft sich in Rumänien auf ungefähr 6% zugunsten der Männer und ist eine der kleinsten in der EU. Es dauert nicht mehr lange ehe wir es schaffen, sogar auch diese Barrieren zu überwinden und die Leistung bei gleicher Arbeit, unabhängig vom Geschlecht, gleichermaßen zu belohnen. Im Bereich der Renten sind die Geschlechterlücken bei uns viel ausgeprägter und werden in mehreren Jahrzehnten auf schwieriger Weise korrigiert werden. Ebenso auch aus Perspektive der Geschlechtergewalt, die wirtschaftliche Kosten erzeugt, die sich laut Europäischem Institut für Gleichstellungsfragen auf 6% des BIP Rumäniens im Jahr 2014 belaufen, also über 10 Milliarden Euro. Ich habe noch über all diese drei Themen auch im öffentlichen Raum gesprochen. Ich habe sogar diesen Monat eine öffentliche Debatte der INACO und Touched Rumänien zum wirtschaftlichen und sozialen Neustart der Frauen in Not, über Wirtschaft und Liebe, über Motivation, Networking und Mentoring, zusammen mit erfolgreichen Geschäftsfrauen und Frauen, die den Mut hatten, der häuslichen Gewalt ein Ende zu setzen, organisiert.

Was für Anreize müssen der rumänischen Gesellschaft geboten werden, so dass diese die Entwicklung der Frauen im Geschäftsumfeld unterstützt?

Die Europäische Kommission hat einen „Aktionsplan Unternehmertum 2020. Den Unternehmergeist in Europa neu entfachen” verabschiedet, besonders dem weiblichen Unternehmertum gewidmet, und hat die Mitgliedstaaten dazu eingeladen, nationale Strategien für das weibliche Unternehmertum zu erarbeiten. Ich habe auch diesen Plan in meinem Buch erörtert. Zusätzlich zu vielen anderen bedeutenden nationalen Initiativen, die ich im II. Teil des Buches „Wirtschaftliche Macht der Frauen”: öffentliche Internationale Politiken zur Unterstützung des weiblichen Unternehmertums – 10 Möglichkeiten, durch die die Staaten der Welt den wirtschaftlichen Erfolg der Frauen unterstützen. Die Entwicklung der weiblichen Unternehmungskultur ist ein langfristiges Verfahren, das den Tausch der angenommenen sozialen Rollen der Frauen und die Zufuhr von Selbstvertrauen begleitet. Die größten spezifischen Hindernisse stammen aus der Familienverantwortung, dem Mangel an finanziellen Ressourcen zum Start ins Geschäftsleben, dem Mangel an Verwaltungs- oder Management-Erfahrung, im Allgemeinen aus dem traditionellen kulturellen Modell der Frau in einigen Regionen – eher als Fürsorger und unvergütete Dienstleister zugunsten der Familie. Heutzutage bilden die Rumäninen die kleinste Beschäftigungsquote von 59% innerhalb der EU. Das bedeutet, dass heute 4 von 10 Frauen nicht als offiziell angestellt eingeschrieben sind. Von dieser Realität müssen wir starten. Letztendlich ist der Wert des weiblichen Unternehmertums für unsere Wirtschaft anerkannt, jedoch gibt es keine konkrete Strategie für die Hindernisse, die zur Anspornung der Unternehmungskultur unter Frauen unter Berücksichtigung ihrer besonderen Bedürfnisse, Motivation und Bedingungen, überwunden werden müssen. Wir hatten das Erfolgsprogramm SRLD der jungen Geschäftseinsteiger, um dessen Earbeitung und Verabschiedung ich mich im Jahr 2011 persönlich gekümmert habe, und bis letztes Jahr waren die Frauen die meisten Nutzer. Dieses Jahr wurde es amputiert, trotz der besten Indikatoren für Effizienz und Ergebnisse, der Nützlichkeit der Verwendung der öffentlichen Mittel, von allen aktiven öffentlichen Unterstützungsprogrammen, die dem Unternehmertum gewidmet sind. Das ältere Projekt, „Die Manager-Frau”, war wegen seiner chronischen Unterfinanzierung ein totales Fiasko und hatte winzige wirtschaftliche und soziale Auswirkungen. Die Verwaltungslast und der Zugang zu Fördermitteln haben weiterhin negative Auswirkungen auf den rumänischen Unternehmergeist.

Ich glaube, dass innerhalb einer integrierten Strategie, die in dem Bereich der kulturellen und kreativen Industrien, der Umwelttechnologien und der digitalen Wirtschaft, dem weiblichen Unternehmertum gewidmet ist, drei öffentliche Rahmenprogramme notwendig sind – drei Sektoren mit einem hohen Potenzial an Entwicklung und Förderung. Die Frauen verfügen über ein riesiges Potenzial an Kreativität und Innovation, daher kann ich diese profitabeleren Bereiche empfehlen. Eine wichtige Rolle könnten die Investitionen in das Informatik-Potenzial der Frauen und der Frauen im digitalen Wandel der Wirtschaft spielen. Die Nutzung des Computers und des Internets stellt eine gleichmäßige Anziehung für Frauen und Männern dar, aber wir befinden uns weiterhin auf dem letzten Platz in der EU was beide Aspekte und Geschlechter betrifft. Folglich sind intelligente, kreative, innovative Regelungen und eine einfache Gesetzgebung notwendig, um Frauen wirtschaftlich zu befähigen, die Gründung neuer Firmen und Arbeitsplätze zu fördern, um mehr Wert und Reichtum auf verantwortungsvoller Weise zu erzeugen. Nicht nur im Bereich des traditionellen Unternehmertums, aber auch in dem sozialen, der große Beiträge zu den Gemeinschaften leisten kann und der Multiplikator-Effekte auf das traditionelle Unternehmertum hat.

Wie erklärst Du Dir die geringe Beteiligung der Frauen auf Regierungsebene oder auf Ebene anderer zentraler Institutionen?

Die Unfähigkeit der Entscheidungsfaktoren, die Nutzen der ausgeglichenen Geschlechterbeteiligung auf hohem Niveau zu verstehen, ob es um die Regierung geht, um das Parlament, zentrale Institutionen oder um Zentralbanken. Unsere bulgarischen Nachbarn haben, zum Beispiel, 57% Frauen im Verwaltungsrat der Nationalbank, Frankreich hat 45%, Polen – 17%. Wir – 11%. Über die politische Macht der Frauen habe ich mit vielen Argumenten und inklusiven öffentlichen Politiken im Buch geschrieben, das ich im Jahr 2011 veröffentlicht habe.

Was muss aus Perspektive der INACO geschehen, so dass die Anwesenheit der Frauen im Geschäftsumfeld zu einem Faktor wirtschaftlicher Entwicklung und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit wird?

Dass wir auch eine Stadt in der Wertung der ersten 50 Städte haben, die für das weibliche Unternehmertum günstig sind, mindestens so, wie Warschau der Polen auf dem 35. Platz im Jahr 2017 erscheint. Das bedeutet, ein Ökosystem zu bauen, das für das Unternehmertum allgemein günstig ist, das die Bestrebungen, Fähigkeiten und Einstellungen der Unternehmerinnen mit der dynamischen Perspektive des „versuche und fürchte Dich nicht vor dem Scheitern. Wenn Du etwas falsch gemacht hast, beginne von Neuem…” kombiniert, auf die sowohl das Bildungssystem, die Marktstruktur, die Infrastruktur, das System der Forschung-Entwicklung-Innovation, der finanzielle, korporatistische Sektor und der Regierungssektor positiv reagieren. INACO ist ein solcher Faktor für Änderung – eine institutionelle Innovation, die zentral auf eine Gemeinschaft von 30 Fachleuten ausgerichtet ist – durch Analysen, Lösungen, Maßnahmen, Networking und seine Schulungen, die der Wettbewerbsfähigkeit gewidmet sind. Unsere Schätzungen zeigen, dass eine Verbesserung von 10% des unternehmerischen Ökosystems mit mindestens 60 Milliarden Euro zum BIP Rumäniens beitragen würde (durch Nutzung der GEDI-Methodik), und die Minderung der Geschlechterlücken in der Wirtschaft auf Ebene der besten europäischen Praktiken würde uns zusätzliche 30 Millionen Euro zum BIP bis zum Jahr 2025 bringen (durch Anwendung der Methodik Mc’Kinsey 2015). Durch seinen Arm, „Wettbewerbsgenerator”, hat INACO Lösungen zur Erleichterung der Internationalisierung der rumänischen Geschäfte und zur Reduzierung der Kosten und der Patentierungszeitspannen für rumänische Erfindungen vorgeschlagen, und durch seinen Arm , „ICOTI – Initiative für Wettbewerbsfähigkeit Junger Menschen”, einige nützliche Programme für junge Frauen, ob die Wirtschaftsstunde, die ersten Schritte im Unternehmertum, die Akademie für ehrenamtliche Arbeit oder die Mentoring-Akademie. Warum? Weil wir solche kreativen Unternehmerinnen als Mitglieder der INACO haben, die Mentoren für Geschäftseinsteigerinnen werden können. Este handelt sich dabei um Bibiana Stanciulov, Mihaela Tudor, Magda Bei, Daniela Palade Teodorescu und nicht nur sie. Auf Ebene der Maßnahmen vor Ort ist INACO Partner von Elite Business Women, und zusammen fahren wir nach Sibiu für ein erstes Treffen und eine erste Debatte mit dem lokalen Hermannstädter Geschäftsumfeld des weiblichen Geschlechts. Bianca Tudor, die Erschafferin des Projekts, ist außerdem Mitglied der INACO.

Bianca Nicoleta Tudor, Unternehmerin, Gründerin von Elite Business Women & Berater im Bereich Branding

Wettbewerbsfähigkeit Aus meiner Sicht stellt sie Fortschritt dar. Ich glaube an Authentizität, somit liebe ich die Herausforderung des Wettbewerbs! Die Rumänen glauben immer noch, dass jemand ihre genialen Ideen stiehlt und sie kein Glück im Geschäftsleben haben. Der Wettbewerb motiviert mich und bringt mich dazu, neue Lösungen zu finden, um auf dem Markt zu bleiben und um meine Kunden zu behalten. LÖSUNGEN sowohl für mein Geschäft, als auch für die gesetzliche Regelung eines wettbewerbsfähigen Geschäftsumfelds, wobei Elite Business Women und INACO zwei der aktivsten Gemeinschaften darstellen, Erzeuger von Änderungen, die für Leistung notwendig sind, die erste als eine private Gesellschaft, die den Geschäftsfrauen gewidmet ist, die zweite als ein Think-Tank, der der Wettbewerbsfähigkeit gewidmet ist.

Soziologin Bibiana Dolores Stanciulov, Generaldirektorin der Sonimpex Topoloveni

Ich, als rumänische Unternehmerin, habe es geschafft, in der Lebensmittelindustrie alles Bestmögliche in Rumänien mit Annahme sämtlicher finanziellen und gesundheitlichen Risiken zu erreichen, in einem Staat, in dem die Demagogie die „Hauptwaffe” darstellt. Unabhängig von der Feindseligkeit der Behörden werden das Durchhaltevermögen, die Kreativität und die Gerechtigkeit immer gewinnen. Ich habe es geschafft, zu beweisen, dass in der Fabrik Funktionale Lebensmittel einer hochwertigeren Qualität erhalten werden können, als die der eigenen Hauswirtschaft. Die Eliminierung des Zuckers und der Konservierungsstoffe aus der Fabrik stellt eine internationale Prämiere dar und kann als die leistungsstärkste Wettbewerbsfähigkeit definiert werden; unsere Marmelade ohne Zuckerzusatz wurde mehrmals bei Internationalen Geschmacks- und Qualitätsinstituten ausgezeichnet. Wir lieben und respektieren unsere rumänische Tradition und haben sie durch internationale Werbung für das Rezept – seit dem Jahr 1914 – der Topolovener Pflaumenmarmelade hervorgehoben. Nebenbei haben wir alle unsere 100% natürlichen Produkte entwickelt, die nur aus rumänischen Zutaten zubereitet werden. Die „Topoloveana”-Marmelade verfügt über einen Status als Patent Internationaler Erfindungen. Unser Ziel, mein persönliches und das der Gesellschaft, die ich koordiniere – Sonimpex Topoloveni – war es schon immer, Rumänien als ein Land bekannt zu machen, in dem wir durch Wettbewerbsfähigkeit eine gesunde Entwicklung erreichen.

von Daniel Apostol

Romania
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