Haushaltsüberschuss im ersten Jahresquartal

Der konsolidierte Haushalt hat in den ersten drei Monaten des Jahres einen Überschuss von 1,5 Milliarden Lei registriert, was 0,19 Prozent vom BIP entspricht, teilte das Finanzministerium in Bukarest Ende April mit. Im ersten Quartal 2016 lag der Überschuss bei drei Milliarden Lei, beziehungsweise 0,4% vom BIP. Zwischen Januar und März 2017 lagen die Haushaltseinnahmen bei 59,53 Milliarden Lei oder 7,3% vom BIP. Das entspricht nominal 7,1% mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Mehr eingenommen wurde dabei aus der Lohn- und Einkommensteuer (plus 15,8%), aus Sozialversicherungsbeiträgen (14,8% mehr), aus Steuern aus Außenhandel und internationalen Geschäften (plus 18,2%) und aus Kapitalgewinnen (12,7% mehr), verkündete die Behörde. Nicht ganz so gut liefen die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer, wo in den ersten drei Monaten ein Minus von 9,1% gegenüber dem ersten Quartal von 2016 registriert wurde. Diese Entwicklung wurde von der Herabsetzung des Regelsatzes der Mehrwertsteuer von 20% auf 19% ab dem 1. Januar 2017 beeinflusst. Doch selbst unter diesen Umständen stieg das Inkasso bei der Mehrwertsteuer im Februar 2017 gegenüber Februar 2016 um 2,5%. Im März-März-Vergleich waren es sogar 8,9%. Auf der anderen Seite stiegen die Haushaltsausgaben um 10,4% nominal auf 58 Milliarden Lei. Dabei wurden die Personalkosten um 16,4% angehoben. Die Sozialausgaben stiegen um 9,7%. Am stärksten wirkte sich dabei die Anhebung des Rentenpunkts um 5,25% auf 917,5 Lei aus. Die Sach- und Dienstleistungsausgaben fielen hingegen um 3,1% gegenüber dem ersten Jahresquartal von 2016.

Romania
Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
EBRD und IWF korrigieren Wachstumsprognosen für Rumänien nach oben

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung schätzt das Wachstum der rumänischen Wirtschaft auf 4% in 2017. Noch im November...

Schließen