IWF empfiehlt Rumänien Straffung der Geldpolitik

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Die Mission des IWF traf sich auch mit Vertretern der Regierung | Foto: Guvernul Romaniei

Nach ihrer letzten Mission in Rumänien stellen die IWF-Experten in ihrem Bericht fest, dass die Wirtschaft stark wächst, dass aber das Wachstum ohne politische Veränderungen immer fragiler werden könnte. Auf der einen Seite könnte die Inflation noch weiter steigen, was möglicherweise soziale Konsequenzen hat. Der IWF empfiehlt daher eine Kombination von Moderation in der Fiskalpolitik und einer Straffung der Geldpolitik. Letztere sollte die Zinssätze auf ein Niveau bringen, das sich positiv auf Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit auswirkt. Beträchtliche Steuerdefizite würden auch den Handlungsspielraum zur Unterstützung der Wirtschaft im Zusammenhang mit eventuellen zukünftigen Schocks verringern und das Wachstumspotenzial Rumäniens schwächen, so die Experten des Fonds. Die Unterstützung einer integrativen Annäherung an den Lebensstandard der fortgeschrittenen Länder in der EU erfordert einen vorhersehbaren politischen Rahmen mit mittelfristiger Orientierung, gefördert durch eine effiziente Regierung und eine starke Regierungsführung, so der Bericht.

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