Mittelstand reagiert kritisch auf neuen Mindestlohn

(Foto: peter_facebook/pixabay)

Kleine und mittlere Unternehmen in Rumänien sehen die von der Regierung geplante Anhebung des Mindestlohns von 1900 auf 2080 Lei (plus 9,43%) und auf 2.350 Lei für Beschäftigte mit Hochschulbildung und 15 Jahre Dienstalter (plus 23,68%) eher skeptisch: in einer Ende November durchgeführten Befragung durch den KMU-Verband CNIPMMR sagten fast 75% der teilnehmenden Firmen aus, dass das neue Niveau ihnen Probleme bereiten wird. Mehr als 80% waren gegen den nach Senioritäts- und Studiumskriterien differenzierten Mindestlohn. Nach eigener Einschätzung rechnen über 53% der Firmen damit, nach der Einführung der neuen Mindestlöhne Mitarbeiter entlassen zu müssen. Ungefähr 45% befürchten zudem, dass sie an Konkurrenzfähigkeit verlieren werden, so die Umfrage. Mehr als jeweils ein Drittel stellt sich auf die Teuerung von Waren und Dienstleistungen bzw. den Verlust von Aufträgen und Märkten ein. Und eines von fünf Unternehmen rechnet mit Gewinneinbußen.

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