„und der Rest ist Österreich“

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Es stehen die Litfaßsäulen / Verstreut, den Leuchttürmen gleich, / Und lassen vom Wind sich umheulen,

Und werden im Regen ganz weich. / Und rufen und locken und preisen / Aus buntem und grellem Papier

Und drohen und stechen und beißen / Und lügen noch schlimmer als wir.

Joachim Ringelnatz (1927)

DEs war einmal… hundert Jahre zuvor. Damals, wie heute: „der Rest ist Österreich“! Die volkswissenschaftliche Geschichtsschreibung über den Friedensvertrag in Saint-Germain en Laye (unterzeichnet am 10.09.1919) nach dem Ersten Weltkrieg, in dem Österreichs Grenzen neu festgelegt wurden, somit über das Entstehen der Ersten Republik (1918-1938), kennt ein umstrittenes Zitat. Die Historiker konnten bis heute keine irgendwie gearteten Beweise für diese Äußerung finden, die dem französischen Außenminister Georges Clemenceau (1841-1929) zugetraut wird. Sie ist jedoch ein bekanntes Narrativ (lateinisch narrare, „erzählen“) über den sog. neuen Beginn von damals, nach dem „großen Krieg“, ohne notwendiger identitätsstiftender Allüre. Das Zitat lautet „le reste c’est l’Autriche“ und diente auch dem späteren Versuch die sog. Rechtmäßigkeit des Anschlusses an Hitler-Deutschland (13.03.1938) zu begründen.

Das Selbstbewusstsein

„So viel weltgeschichtliche Symbollast könnte Zuschauer zur Flucht verleiten. (…) Europa als Komödie, Tragödie und Farce in einem“, war in der WIENER ZEITUNG zu lesen. Mit „europa flieht nach europa“ – erschienen 2019 im Suhrkamp Theaterverlag – schaffte die Dramaturgin und bildende Künstlerin Miroslava Svolikova (geb. 1986) Europas Geschichte als eine erfüllte Utopie und komisches Spiel der Ambivalenz, als burleskes Karneval vorzuführen. Als ihre Kinder die sterbende Europa auf der Bühne befragen, was ihr Wesen sei, antwortet sie: »dieses ist mein wesen: dass ich nicht ohne vision sein kann und nicht ohne hoffnung. dass ich viele versuche und viele hoffnungen bin und schon viele tode.« (suhrkamp.de)

Viele Menschen, darunter Politiker und Künstler, Skribenten diverser Medien von überall, Blogger und Ähnliches glauben dass Europa selbst, nach langer Friedenszeit ein neues, nachhaltig(eres) Narrativ braucht. Das Selbstbewusstsein als Narrativ?

So auch Svolikova, am Wiener Burgtheater. Der österreichische Bundespräsident selbst, erklärt warum. „Wir brauchen ein neues Narrativ, da alle EU-Staaten im globalen Maßstab klein sind“ wird Alexander van der Bellen in der Tageszeitung DIE PRESSE aus Wien zitiert.

Beim 100sten erzählt Österreich nur über sich selbst! „Wir können nicht wissen, wie wir 150 Jahre Republik Österreich narrativ ausleuchten und deuten werden und welche Plakate die Sozialdemokratie dann affichieren wird. Die Ereignisse wandern mir ihren jeweiligen narrativen Deutungen mit“, schreibt Wolfgang Müller-Funk in seinem exzellenten Essay, veröffentlicht in der Wiener Tageszeitung DER STANDARD und erwähnt weiter ein Slogan der Wiener SPÖ, als Beispiel eines gelungenen Narratives: „100 Jahre Rotes Wien. Viel getan. Viel zu tun“. Die rote Partei verbindet sich mit der Geschichte einer Stadt, für die sie viel geleistet hat.

„um Himmels willen“

Die Litfaßsäule dreht sich langsam und gibt der Stadt ihren Kern, vielleicht sogar ihre „schönsten“ Narrative frei. Nacheinander, mit oder ohne eigener Beleuchtung. Toulouse-Lautrec, Matisse oder Gustav Klimt entwarfen einmal ihre, durch Litfaßsäulen berühmt gewordene Plakate, die dort tausendfach affichiert wurden.

Ich trank draußen, in sommerlicher Morgenstunde meinen Kaffee. Saß am Tisch einer mittelmäßigen Wiener Bäckerei& Konditorei mit Caféhaus – Allüren. Vor der U-Bahnstation Margareten. Ein Bettler näherte sich langsam. Sah den Aschenbecher am Tisch und wollte eine Zigarette. Von mir, dem Nichtraucher. Ich las weiter… „Profil“, die Wiener Wochenzeitschrift. Das Magazin, mit Rainer Nikowitz gut geschriebenen Essays auf der letzten Seite.

Nikowitz, parliert diesmal mit Gott persönlich. Nein, nicht über Litfaßsäulen sondern über den österreichischen Alt-Bundeskanzler Sebastian Kurz (geb. 1986), schon im frühsommerlicher Wahlkampfmontur beim „Segensgebet“ des evangelikalen Predigers Ben Fitzgerald in der Wiener Stadthalle: „Also, was meinst du dazu, Gott? Gott? Hallo? Go-hott! Warum so still? Ist da jemand? Aha. Verstehe. Auch so ein Linker“. Gemeint kann nur Gott, der Sektenguru oder Sebastian K. selbst sein… Dies ist nicht alltägliche… Raffinesse.

Der gebürtige Australier Fitzgerald nimmt sich die christliche Rückholung Europas vor. Machte vor mehr als einer Woche eine Tour, genannt „Awakening Europe“ und appellierte mit dieser Gelegenheit an seinen Anhängern, immerhin etwa zehntausend, alle mit ausgestreckten, zitternden Händen: „Gott, wir danken dir so sehr für diesen Mann. Für die Weisheit, die du ihm gegeben hast. Für das Herz, das du ihm gegeben hast für dein Volk. (…) Wir beten, dass du ihm gerechte Führung gibst, riesige Weisheit und viel Schutz.“ Gemeint ist Sebastian Kurz, der auf der Bühne der Stadthalle, neben dem australischen Prediger, dabei war. Kurz, Vorsitzender der konservativen Neuen Volkspartei (ÖVP) war österreichischer Kanzler von 18.12. 2017 bis 28.05.2019.

Sein bisheriges Narrativ anlässlich der Nationalratswahlen im Herbst ist gelungen. „Rot-Blau hat bestimmt. Das Volk wird entscheiden. Unser Weg hat erst begonnen.“ Wer dem Kurz schreibt kriegt per Post drei solche großformatige Plakate zugesandt. Die Wiederwahl des jüngsten Alt-Kanzler kostet schon was…

Die Chancen auf einen haushohen Sieg stehen für ihn gut. Laut „ATV Österreich Trend“ kommt die Partei von Kurz in der Sonntagsfrage auf 38 Prozent und liegt somit meilenweit vor der politischen Konkurrenz. SPÖ und FPÖ mittlerweile gleichauf bei jeweils 20 Prozent. NEOS und die Grünen auf Erfolgskurs mit je 8-10%. (24. bis 28. Juni 2019, +/- 3,5 %)

Die souverän wirkenden Kurz-Plakate auf den Litfaßsäulen kleben zu dürfen, wäre vielleicht nicht uninteressant. Mit personalisierten Widmungen. Wie an Marktplätzen in der Antike. In den Agoras der österreichischen Städte würden sich dann den Wähler drängeln ihre Annoncen auf dem Antlitz des Lieblingskandidaten an die Litfaßsäulen zu lesen. Oder voller Wut zu entfernen. Viele könnten darauf ihre Meinung auch über die sog. Wahlspendenaffären schrei­ben. Und nicht nur die ÖVP hatte
damit ihren Kummer, eine Bewegung welche schon zu Beginn der sommerlichen Hitze mit Vorwürfen zur „undurchsichtigen“ Parteifinanzierung konfrontiert wurde. Die anderen Parteien auch.

„erzähl mir keine G’schichten“

Kurz „Genug ist genug“ – Sager auf das Ende seines Beisammenwohnens mit der FPÖ, unter HC Strache, als Vizekanzler der Republik und Protagonist des #ibizagate – Skandals war rechtzeitig gekommen und auch für viele nachvollziehbar gewesen.

Jedoch, „erzähl mir keine G’schichten“, würde der gelernte Österreicher sagen. Sebastian Kurz Auftritt mit dem evangelikalen Guru erinnert schon an dem grenzgenialen Genesis – Song Refrain „Jesus He Knows Me“ und wird auch von seinen Alt-Innenminister Kickl (FPÖ) auf fb hämisch erwähnt.

Von den Medien als Fan von Post-Message-Control bejubelt, überraschte Kurz mit diesem bizarren Auftritt in der Wiener Stadthalle schon. Zyniker glauben jedoch an einem einfachen Kalkül. Das eigentlich harmlose, fast positive Narrativ der Segnung durch den Australier hilft Kurz wahrscheinlich die Stimmen der sehr disziplinierten Evangelikalen zu bekommen und lancierte ihn sofort im Wahlkampf.

Im ORF-Sommergespräch 2018 angesprochen, meinte Kurz, er sei ein gläubiger Katholik und sehe Religion aber als Privatsache!

„Ich muss dich ja wohl nicht daran erinnern“, schreibt Nikowitz weiter und spricht Gott an, „was der richtige heilige Sebastian alles erdulden musste. Mit furchtbar vielen Pfeilen wurde er auf Befehl des römischen Kaisers Diokletian beschossen (…) Und die kamen woher? Nordafrika! Algerien, Tunesien und – Libyen! Also: Mittel!Meer!Route!!“ Das imaginäre Gespräch mit Gott wird konkret. Und so schließt sich auch der Kreis. Der Österreicher Sebastian K. hat diese Migration& Mittelmeerroute gestoppt. Na ja, eigentlich durchgewunken, um auch Angela M. eine Freude zu machen… und die Wahlen 2017 gewonnen. Aber schon ist da noch so ein Narrativ… Wie ein Dauerlutscher. In Österreich auch Schlecker genannt. Ein modischer Begriff. In aller Munde.

„out of home“

Und auf einmal bemerkte ich die Litfaßsäule. Die sich drehte… Nicht alle drehen sich. Voten? „Come and meet Yuan Yuan The new Giant Panda at Vienna Zoo?“ Welcher (Wiener) liest gerne auf englisch über den chinesischen Pandabär im Tiergarten Schönbrunn…? Nein, das war’s also nicht, was ich gesehen habe. Dreht sich weiter… „Jetzt voten!“ war auf einem Plakat mit fifty-fifty schwarz-türkisem (die Farben der ÖVP) Hintergrund zu lesen. Das Plakat erinnert mich an der grafischen Kunst der 70-er, schaut irgendwie einer Spielkarte ähnlich. Umfasst auch eine Blase: „Kunststück“! Dafür kann ein jeder… e-voten! Für das Plakat welches über die Litfaßsäulen am besten in der Weltstadt angekommen ist.1)

Wie weniger als 100 Tagen wird in Österreich gewählt. Die Politik unterstützt Kunst & Kultur. Die machen die Politik, wer denn sonst? Ein etwas älteres Plakat fragt sich rhetorisch: „Wer ist das schönste im ganzen Land?“ Dieses ist schon ein Narrativ. Die Symbiose ist allzu perfekt wenn selbstverständlich auch das notwendige Geld für alle nicht fehlt.

In der österreichischen Beamten – Regierung der ersten österreichischen (Übergangs-) Kanzlerin der Geschichte der 2ten Republik gibt es ein Mammut – Ministerium für Europa, Integration und Äußeres sowie EU, Kunst, Kultur und Medien mit zuständigem Bundesminister Alexander Schallenberg (geb. 1969), ein gelernter Jurist und parteiloser Staatsdiener.

Wahlberechtigt waren wir alle bei diesem „out of home – Wettbewerb. Die Einreichung in den verschiedenen Kategorien (Museum, Ausstellung, Theater, Konzert, Kabarett, Literatur, Event, usw.) unter kulturaward.at war schon. Online – Voten findet noch statt. Die Vergabe des „Kunststück“ – Awards wird im Rahmen eines großen Galaabends am 10.10.2019 im Odeon Theater Wien sein. Nach den Parlamentswahlen.

Meine likes gingen u.a. an der Imagekampagne des Wiener Burgtheaters 2018/ 2019 unter dem Motto: „Das Theater braucht mich und jedes Regime braucht das Theater“ Klaus Mann, aus dem Roman „Mephisto“ (1936). Wahrscheinlich fiel meine Auswahl so aus auch wegen der Verfilmung des Romans durch Regisseur István Szabó mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle, die ich mir damals, noch vor 1989, auf einer Video – Raubkopie in Rumänien ansah.

„Avanti dilettanti“

„Avanti dilettanti“ gilt immer und überall. Das italienische Wort „dilettante“ kommt aus dem lateinischen „delectare“, übersetzt: „sich erfreuen“. In ursprünglicher Bedeutung war ein Dilettant eigentlich ein Liebhaber seines Genres.

Vor dem Burgtheater ist ein schwarzes Plakat mit weißer Schrift aufgestellt: „willkommen beim karneval der wirklichkeit! Miroslava Svolikova, europa flieht nach europa“…

Hinter dem Burgtheater, ein zweistockhohes Werbebanner mit riesigem Blickfang an einem leicht in die Jahre gekommenes, mehrstöckiges Gebäude mit dem Konterfei einer jungen, feschen Frau und ein Zitat: „Nach vorn. Für Österreich.“, gezeichnet… Pamela Rendi-Wagner (geb. 1971). Das Bild der Parteivorsitzenden in Person…, hängt am eigenen Gebäude. Das Haus in der Wiener Löwelstraße ist seit Juni 1945 Synonym für die SPÖ. Beherbergt den Sitz der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Das Banner wurde wahrscheinlich als Schild mit „so wake me up when it’s all over“ – Slogan gedacht. Eine Geschichte? Ein Narrativ? Schwer zu glauben.

In der Linken das dampfende Bügeleisen, in der Rechten ein frisch geplättetes Hemd, so riss SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner jüngst in einem burgenländischen Bierzelt die Arme in die Luft – sie hatte tatsächlich ein Bügel-Duell gewonnen, schrieb KURIER unter dem Titel: „Die Grenzen der Selbstinszenierung“. Dazu nur ein passendes Kommentar, diesmal wieder aus einem PROFIL-Leitartikel von Rosemarie Schwaiger: „Manche Frauen haben Erfolg in der Politik, andere scheitern. Für beides sollten sie selbst die Verantwortung übernehmen dürfen“, mal abgesehen von NichtraucherInnenschutz …

Selbst ein österreichischer Alt-Bundeskanzler (2016-2017) und Ex-SPÖ-Chef wie Christian Kern (geb. 1966) geht auf Distanz zu seiner Nachfolgerin Pamela Rendi-Wagner: „Hoch gewinnt die SPÖ das nimmer“.

Jardin Secret

Ronald F. Schwarzer (geb. 1964) ist ein Händler, raffinierter Kunstliebhaber, begabter Sammler, ein Nostalgiker der Monarchie und ein österreichischer Impresario (nur) der guten, alten Barockmusik, welcher nun schon in 12ter Saison seine eigene Sala Terrena, samt sommerlichem Jardin Secret mit echtem Bananenbaum und wirklichem italienischen Gartenflair, Katzen inklusive, mitten im 5ten Wiener Bezirk, als Treffpunkt für Musik und freier Kommunikation jederzeit für alle seine Freunde offen hat. Tausende kommen bei ihm in der Wehrgasse 30 vorbei. Sein kulturelles Programm sieht am 19.09.2019 auch eine Ausstellung von Albert Sofian, dem bekannten Diener der bildenden Künste, geb. 1981 in Hermannstadt vor. SE Bogdan Mazuru, der rumänische Botschafter in Wien, wird die einleitenden Worte sprechen.

Sala Terrena’s Herbst 2019 – Programm, mit dem gewagten Aufmacher „Heiliges Russland – God Bless America“, reicht stilistisch von Barockkomponist Telemann mit seinen Volksliedern wo die Harfe an den Klängen der Balalaika erinnert und bis Mike Curtis „A Klezmer Wedding“. Der Eintritt ist frei.

Von der Feder des Impresario persönlich gezeichnet, erscheint ein, fast missionarisches Appell im selbigen Programm. Erschienen genau 30 Jahre nach dem 27. Juni 1989, als ein berühmtes Foto um die Welt ging. Österreichs Außenminister Alois Mock und sein ungarischer Amtskollege Gyula Horn durchtrennten gemeinsam das Stacheldraht des Eisernen Vorhangs. Damit rückte Wien wieder in die freie Mitte Europas.

Die Litfaßsäulen

Drehende Litfaßsäulen faszinieren. Sie drehen sich mit Sonnenenergie. In Wien. Sind einfach nostalgisch. Aufgestellt erstmalig am 5ten Dezember 1854 in Berlin als „Annoncier-Säulen“ waren sie Anschlagsäulen für Plakate und beherbergen heute schon große Videoplakate. Sie wurden vom Berliner Drucker Ernst Litfaß (1816-1874), „der Säulenheiliger“, erfunden und gehören zur Klassik von outdoor – Werbung.

Litfaßsäulen versuchen die narrative Ordnung des Stadtalltags zu geben und haben den öffentlichen Raum kommerzialisiert.

Die ersten Litfaßsäulen waren nur 2 Meter 50 hoch und dienten dem Lesen. 1870/ 1871 durfte Litfaß als Erster Kriegsdepeschen in Berlin anschlagen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr man auch dort, wo die Lebensmittelkarten zu bekommen waren. Die Litfaßsäule war die öffentliche Wandzeitung.

Heute regieren dort nur die Narrativen, die Zyniker und Leichtgläubige gleichermaßen ansprechen. Die Litfaßsäulen selbst können sich nicht auf die Fakten ausreden. Da sie nicht sprechen können, erzählen sie nur die Geschichten anderer. Die „Annoncir-Säule“ war von Anfang an anonym, formte aber da­rum auch leichter das Bewusstsein.

Wer gratis an aktuelle Informationen gelangen wollte, kam um die… Säulen nicht herum.

Seit 1839 waren in Paris sog. „Colonnes urinairs“, die Toilettenhäuschen erschienen. Diese trugen an den Außenwänden Annoncen. Wahrscheinlich ließ sich Litfaß in Berlin von ihnen inspirieren als er seine Säulen patentierte.

Sommernachtstraum

„Die Extreme, die äußeren Landmarken, die Grenzbereiche müssen ausgelotet werden und gut, vielleicht auch braucht es das, um das von den Rändern eingegrenzte, unser aller Zentrum, Herzstück von dem Ganzen, in der Tiefe zu erkennen. Dem Herz, dem Nucleus von Allem, haben wir uns mit dem Thema Europa in Leidenschaft und Ambition gewidmet”, schreibt Schwarzer in seinem expositorischen Manifest, welches auch an einer Litfaßsäule sicher gedeihen würde.

Nun also an den Rand, an jene Grenzen auf die der Doppeladler blickt, nach Westen wie nach Osten, appelliert der Geschichtsverehrer Schwarzer!

Der „Bundesadler“ mit Hammer (linker) und Sichel (rechter Fang) und die Fänge umschließende gesprengte Kette träumt ruhig auch heute weiter. Alleine, in der langen Nacht seiner sommerlichen Geschichte.

Dr. Alex Todericiu

Kremsmuellerrot
Romania
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