Polizei mit Schockvideo gegen Trunkenheit am Steuer

Dienstag, 1. Mai 2012

Gegen Trunkenheit am Steuer will die rumänische Polizei mit rabiaten Methoden vorgehen. Einen Vorgeschmack bietet ein Video-Spot, welcher derzeit auf der internetplattform Youtube zu sehen ist. Darin begleiten Klageweiber angetrunkene Clubbesucher beim Verlassen der Clubs und binden ihnen nach rumänischer Manier Handtücher um die Außenspiegel. Diese Tradition wird bei Totenzügen angewandt. Lucian Dini??, Chef der rumänischen Verkehrspolizei, erklärte der Presse, die Schockwirkung sei gewollt, „so ist es viel effizienter“. Schriftzüge im Spot legen die beiden Tatsachen zusammen, dass in Rumänien Alkoholkonsum und Führerschein erst ab 18 erlaubt sind. Außerdem sei Alkohol in Rumänien billig, Rumänen würden daher viel trinken. Dini?? sagte, dies sei nicht die endgültige Version des Spots. Der Spot dauert in der aktuellen Version fast drei Minuten.

Foto: www.sxc.hu

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Fitch Ratings: Regierungswechsel erhöht politische Unsicherheit

Dienstag, 1. Mai 2012

Die US-amerikanische Rating-Agentur Fitch Ratings warnt vor einer wachsenden politischen Unsicherheit in Rumänien durch den zweiten Regierungswechsel binnen drei Monaten. Die Agentur kündigte an, die Lage in Rumänien genau beobachten zu wollen, einschließlich der Kommunalwahlen im kommenden Juni. Deren Ausgang könnte Auswirkungen auf die Steuer- und Wirtschaftspolitik bis zu den Parlamentswahlen im November haben, hieß es seitens Fitch. Ein Anstieg des populistischen Drucks vor und sogar nach den Wahlen dürfte auch das Rating für Rumänien beeinflussen. Derzeit bewertet die Agentur das Land mit dem Rating „BBB -“ mit stabiler Aussicht. Die Agentur hat Rumänien im Juli vergangenen Jahres von „BB+“ herauf gestuft. Rumänien habe Fortschritte bei der steuerlichen Konsolidierung erlangt.

Foto: www.sxc.hu

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Erste-Tochter BCR mit Verlusten wegen Rückstellungen im ersten Quartal

Montag, 30. April 2012

Die „schwache Konsumkreditnachfrage im Privatkundenbereich sowie rückläufigen Margen im Firmenkundengeschäft und niedrigeren Margen im Hypothekarkreditgeschäft“, drückten die Zinserträge im ersten Quartal um 33 Millionen auf 153 Millionen Euro, teilte die Bank am heutigen Montag mit. „Der Periodenverlust nach Steuern und Minderheiten lag mit -72,2 Millionen Euro um 72,9 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres von 0,7 Millionen Euro“, hieß es weiter. „Zusätzliche Vorsorgen im Ausmaß von 98,6 Millionen Euro“ führten zu einem Anstieg der Risikovorsorgen um 82 Millionen Euro. Immerhin konnten Betriebsaufwendungen „durch umfassende Optimierungsmaßnahmen“ um 9,1 Millionen Euro reduziert werden, im Vergleich zum ersten Quartal 2011. BCR bleibt mit einem Anteil von 20,8 Prozent (anhand der Aktiva) Marktführer in Rumänien.

Foto: fischka.com/Erste Group Bank AG

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Politischer Wechsel setzt Leu massiv unter Druck

Montag, 30. April 2012

Der rumänische Leu geriet am vergangenen Freitag mächtig unter Druck. Der Sturz der Regierung über das Misstrauensvotum der Opposition ließ den Euro im zwischenbanklichen Handel auf 4,4 Lei klettern. Angeblich intervenierte die rumänische Notenbank BNR massiv, um den Leu zu stützen. Der amtliche Wechselkurs ließ sich vom Druck auf die Landeswährung nichts anmerken. Für den heutigen Montag legte die Notenbank den Wechselkurs auf 4,3747 Lei fest. Besser entwickelte sich der Leu hingegen zum US-Dollar. Dieser lag am heutigen Montag nahe der 3,3-Lei-Grenze bei 3,3074 Lei. Am vergangenen Freitag war die bürgerliche Regierung des Parteilosen Mihai Razvan Ungureanu durch ein Misstrauensvotum gestürzt worden.

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Sozialdemokrat Victor Ponta neuer Premierminister

Montag, 30. April 2012

Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei PSD, Victor-Viorel Ponta, wurde am Freitagnachmittag von Staatspräsident Traian Basescu zum neuen Premierminister ernannt. Ponta (39) sei der „einzige Vorschlag der Parteien gewesen“, so Basescu. Die oppositionelle Koalition USL, der neben PSD auch die Konservative Partei (PC) und die Nationalliberale Partei (PNL) angehören, hatte am Freitag einen Misstrauensantrag gegen die bürgerliche Regierung des Parteilosen Mihai Razvan Ungureanu durchsetzen können, nachdem in den Tagen zuvor mehrere Parlamentarier der Regierungskoalition ins Oppositionslager gewechselt und so die Machtverhältnisse gekippt hatten. Ponta werde nun am 1. Mai das neue Kabinett vorstellen und am 7. Mai die Verabschiedung durch das Parlament beantragen. Sollte das Kabinett dann nicht bestätigt werden, drohen u.U. vorgezogene Wahlen. Am 10. Juni dieses Jahres finden in Rumänien Kommunalwahlen statt, reguläre Parlamentswahlen sind für November 2012 vorgesehen.

Foto: www.cdep.ro

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Kurzlebigste Regierung in Rumänien abgesetzt

Freitag, 27. April 2012

Mit 235 Stimmen stürzte die Opposition in einer dramatischen Sitzung das von Mihai Razvan Ungureanu geführte Kabinett, der sein Amt am 9. Februar dieses Jahres angetreten hat. Damit ist die Regierung des ehemaligen Liberalen, dessen ehemalige Partei bis heute in der Opposition saß, die kurzlebigste in der modernen Geschichte Rumäniens. Die Opposition kann sich zwar über den Sieg freuen, es liegt aber laut Verfassung am Staatspräsidenten Traian Basescu, den neuen Regierungschef zu ernennen. Dabei gibt es verschiedene Lösungen der somit entstandenen politischen Krise. So kann Basescu wiederum Ungureanu mit der Regierungsbildung beauftragen; angesichts der unklaren Mehrheit im Parlament einen Parteilosen oder eben den Führer der Sozialdemokraten, Victor Ponta, mit der Regierungsbildung beauftragen. Dieser ist offizieller Kandidat der vereinten Opposition, der auch die Nationalliberale Partei angehört für den Posten des Regierungschefs.

Foto: www.cdep.ro

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Praktiker macht weiter Verluste in Rumänien

Freitag, 27. April 2012

Die Baumarktkette Praktiker hat, Medienberichten zufolge, auch im ersten Quartal 2012 weniger Umsatz gemacht, als im Vorjahresquartal. Wie die Finanzzeitung berichtet, unter Berufung auf den aktuellen Geschäftsbericht, hat Praktiker in den ersten drei Monaten in Rumänien 23,1 Millionen Euro umgesetzt. Das entspricht einem Rückgang um 10,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2011. Es ist der vierte Jahresbeginn in Folge, an dem ein Umsatzrückgang registriert wurde. Um Praktiker brodelte die Gerüchteküche über einen möglichen Rückzug aus Osteuropa und somit auch aus Rumänien. Eine Kernaktionärin des Konzerns hatte den Rückzug aus Osteuropa im Zuge der Sanierung der angeschlagenen Baumarktkette gefordert. Lesen Sie in der April-Ausgabe mehr über die Hintergründe der Gerüchte um Praktiker.

Foto: Praktiker

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