In einem internationalen von Ungewissheit geprägten Kontext beginnt die Bukarester Börse das Jahr mit einer leichten Entwicklung

Der rumänische Kapitalmarkt startete 2020 mit einer Wachstumsrate, die leicht über dem Niveau lag, der Ende letzten Jahres verzeichnet wurde, da der BET-Index, der die 16 meistgehandelten Unternehmen mit Ausnahme von Finanzinvestmentgesellschaften (SIFs) umfasst, rund um den Wert von 10.000 Punkten im letzten Monat schwankte. Die 10.000-Punkte-Schwelle wurde am 13. Januar 2020 überschritten und war damit der höchste Wert, den der lokale Marktindex in den vergangenen 12 Jahren verzeichnete. Auf internationaler Ebene haben die Referenzindizes der wichtigsten Börsen ebenfalls die Rekordwerte getestet, ohne dass durch globale Unsicherheiten ausgelöste Korrekturen fehlten, die sich auf den Auslandsmärkten bemerkbar gemacht haben.

„Wir leben in einem internationalen Kontext, der von Volatilität geprägt ist, die sich aus den Unsicherheiten der Anleger hinsichtlich ihrer Positionen auf den Märkten ergibt. Über externe Faktoren hinaus können auch interne Elemente auftreten, die zu einer Entkopplung vom Trend der internationalen Märkte führen können. Derzeit ist es schwer vorstellbar, dass wir 2020 ein Jahr mit einer ähnlichen Wachstumsrate wie 2019 haben werden, von 35% für BET oder 47%, wenn wir die Dividenden berücksichtigen. Aus Mangel an Störfaktoren und wenn sich die rumänische Wirtschaft nicht verlangsamt, verfügen die börsennotierten rumänischen Unternehmen über eine solide Grundlage, um auch in diesem Jahr zum allgemeinen Wachstum des Markts beizutragen“, so Adrian T?nase, CEO der Bukarester Börse.

Der durchschnittliche tägliche Handelswert lag im Januar bei mehr als 10 Millionen Euro, während der gesamte Handelswert im Aktiensegment im ersten Monat des Jahres 2020 über 200 Millionen Euro betrug.

„Ende letzten Jahres haben wir das ehrgeizigste Projekt zur Entwicklung der lokalen Börseninfrastruktur gestartet, und zwar die Gründung des Unternehmens, das die zentrale Gegenpartei betreiben wird. Um von einer erhöhten Repräsentativität der Börse innerhalb der Wirtschaft sprechen zu können, müssen die Bemühungen der BVB durch die Unterstützung der staatlichen Behörden gefördert werden, um die Notierungen der Unternehmen zu unterstützen und die Bevölkerung zum Sparen mittels Wertpapierportfolios anzuregen“, fügte der CEO der Bukarester Börse hinzu.

Zum Ende des Monats Januar lag der Marktwert der bei der BVB notierten rumänischen Unternhemen bei 110 Milliarden Lei, was dem Wert von 23 Milliarden Euro entspricht.

Florin Cepraga, Senior PR Specialist, Bukarester Börse

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