Zur Inflation, zu Wachstumsmustern und zur Droge des geliehenen Geldes

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Während die Wirtschaft bemüht ist, sich von der durch die Pandemie verursachten Krise zu erholen, erholt sich auch die Nachfrage nach Rohstoffen, Produkten und Dienstleistungen und, wenn die Nachfrage steigt (das Angebot das aber nicht im gleichen Tempo tut), dann steigen auch die Preise. Einige Unternehmer, die seit Jahrzehnten gesunde Unternehmen aufbauen, und die Arbeitsplätze schaffen und aktiv zur BIP-Bildung beitragen, haben mir bereits seit Anfang des Jahres das Inflationsrisiko aufgezeigt, dem sie standhalten müssen: angesichts von (immer noch) gestörten Lieferketten, Rohstoffknappheit, bedrohender Erhöhung von Preisen für Erdöl, Erdgas und Strom, gestiegenen Logistikkosten und dazu noch steigendem Arbeitskräftemangel, der die Lohnkosten proportional zu der Geschwindigkeit erhöht, mit der Unternehmen wieder auf die Beine kommen wollen, werden die Menschen mit weltweiten allgemeinen Preisexplosionen konfrontiert.

Ein Unternehmer hat im Januar eine Ausschreibung für ein großes Vorhaben im Bereich Bau-Elektroinstallationen gewonnen und sich dabei auf ein im Monat seiner Angebotsübermittlung erhaltenes Preisangebot für Baustoffe und Elektrokabel verlassen. Zwei Monate nach der Ausschreibung war der Preis für Kupferkabel bereits „in die Luft gesprengt“, gemeinsam mit dem Gewinn des jeweiligen Unternehmers. Einige Wochen später erreicht auch der Container-Transportpreis astronomische Höhen und stellt die Pläne vieler Unternehmen auf den Kopf, die, wie mein Freund, auf Rohstoffimporte angewiesen sind. Obendrein, als Deckel des Schnellkochtopfs, steigt der Rohölpreis auf die Höchststände der vergangenen 7 Jahre und erhöht somit auch die Preise in vielen Wirtschaftsbereichen. Das INS (das Nationale Institut für Statistik) berichtete kürzlich, dass die Industrieproduktionspreise im Inland zweistellig steigen (12% im Juni 2021 im Vergleich zum Juni 2020), ebenso wie im Rest der Europäischen Union (10,3%). Die Kosten für Immobilien und Wohnungen sind während der Pandemie stetig gestiegen und erreichten im Monat Juli den Höhepunkt der vergangenen 12 Jahre.

Ein „Besuch“ auf dem Markt oder in einem Lebensmittelgeschäft erfordert deutlich mehr Geld für den Familienkorb als noch vor einem Jahr. Ein Halt an der Tankstelle versetzt jeden Normalbürger in Krämpfe, und die angekündigten Erhöhungen der Gas- und Strompreise verunsichern die finanzielle Stabilität vieler Haushalte, aber auch eines Großteils des rumänischen Unternehmertums. Unedle oder seltene Metalle, Kunststoffe und Petrochemieprodukte, Papier und Holzwerkstoffe, Getreide und Grundnahrungsmittel: Alles wird teurer und das passiert schnell. Sogar die Vereinten Nationen haben angekündigt, dass die weltweiten Nahrungsmittelpreise das schnellste Wachstumstempo des vergangenen Jahrzehnts verzeichnen.

Und Rumänien ist keine Ausnahme. „Wir sind nicht die Einzigen. Wir können uns nicht von der Welt abkoppeln“, so NBR-Gouverneur Mugur Isarescu bei der Vorstellung des Inflationsberichts im August 2021. „Bei einer Inflation von 5,4% in den USA und 3,1% in Deutschland – in diesem Zusammenhang sind unsere Prognosen vernünftig“. Die Rumänische Nationalbank erhöhte die Inflationsschätzung Ende dieses Jahres von 4,1% auf 5,6% und die Schätzung für das nächste Jahr von 3% auf 3,4%. Die Energiepreise sind für steigende Inflation verantwortlich: Der Anstieg der Strom-, Kraftstoff- und Erdgaspreise macht fast 3 Prozentpunkte der Inflationsrate von 5,6% aus. Der Anstieg der Inflation ist jedoch sowohl auf die beschleunigte Zunahme der Nachfrage nach bestimmten Gütern und Waren zurückzuführen, auf die das Angebot kurzfristig nicht ausreichend reagieren konnte, als auch auf die Unterbrechung von Lieferketten sowie auf den demografischen und arbeitsmarktbezogenen Druck.

Das ursprünglich von der Zentralbank gesetzte Inflationsziel für das laufende Jahr lag bei 2,5% plus oder minus einem Prozentpunkt. Auch auf Ebene der Europäischen Kommission wurden die Inflationsprognosen für das laufende und das kommende Jahr nach oben revidiert. Die Inflation kann höher ausfallen als erwartet, wenn die Versorgungsbeschränkungen länger andauern und der Preisdruck sich stärker auf die Verbraucherpreise auswirkt. Und das Dilemma, das Ökonomen umtreibt, ist, ob wir nicht etwa Zeugen eines neuen Paradigmas werden: Das, dass die Weltwirtschaft – wie CNN analysierte – sich auf Arten und Weisen verwandelt, die dauerhafte Kostensteigerungen mit sich bringen, und dass die Waren-, Produkt- und Dienstleistungsknappheit nicht nur ein vorübergehendes Merkmal der Nach-Pandemiezeit ist. Die Inflation ist im Moment zwar vernünftig und sieht sogar ganz schön aus, aber steht uns nicht etwa eine neue „Ära der Inflation“ bevor? Und wird diese „Inflationsära“ nicht etwa von einer neuen „Droge“ angetrieben: Liquiditätsspritzen, die infolge von massiven Krediten entstehen?

Letztes Jahr traf COVID-19 den Planeten, hinterließ eine „endlose Welle von Kummer“ und stürzte die Weltwirtschaft in „die schlimmste Rezession in den letzten hundert Jahren“. Viele beeilten sich, die durch die Pandemie verursachte Wirtschaftskrise mit der Krise zu vergleichen, in die die Welt im Jahr 2008 gestürzt wurde. Die beiden Krisen unterscheiden sich jedoch grundlegend, sowohl in Bezug auf ihre Ursachen als auch in Bezug auf die Reaktion der Regierungen der Welt. Im Jahr 2008 war die Krise im Finanzsystem endogen, verursacht durch den Kontrollverlust über notleidende Kredite und durch den Zusammenbruch der Finanzspiralen. Die Wirtschaftskrise, die wir gegenwärtig durchleben, ist für das Finanzsystem exogen: Sie kam von außerhalb und schlug wirtschaftlich vor allem außerhalb dieses ein. Sie ist die direkte Folge der strengen Maßnahmen der Weltregierungen zur Eingrenzung der Ausbreitung des Virus: Schließung einiger Wirtschaftsbereiche und -tätigkeiten, Aussetzung von wichtigen Transportwegen, Einfrieren von Lieferketten, restriktive Maßnahmen zur sozialen Distanzierung usw.

Die Rezession hat viele Entwicklungsländer und viele aufstrebende Märkte in eine prekäre finanzielle Lage gebracht. Zum Ende des ersten Pandemiejahres drückte der indonesische Finanzminister Sri Mulyani Indrawati seinen Frust darüber aus, dass, während die Staats- und Regierungschefs der G20 nach der Finanzkrise von 2008 zusammenkamen, um die Weltwirtschaft vor einem tieferen Zusammenbruch zu retten, wir heute mit einem beispiellosen Mangel an „globaler Regierungsführung“ konfrontiert werden. Es ist wahr, dass angesichts des Konflikts zwischen den USA und China betreffend Handel, 5G-Technologie und andere geopolitische Fragen „die meisten multilateralen Systeme und Verfahren im Namen der nationalen Souveränität aufgeschoben wurden“. Ebenso wahr ist, dass die Verschärfung der Unterschiede zwischen reichen Staaten und aufstrebenden Wirtschaften, deren Verschuldung täglich zunimmt, immer deutlicher sichtbar wird. Was als Liquiditätsproblem begann, hat sich laut Joseph E. Stiglitz, Wirtschaftsnobelpreisträger, schnell zu einem Zahlungsfähigkeitsproblem entwickelt: Viele Länder verfügen einfach nicht über die Mittel, ihre ausstehenden Schulden zurückzuzahlen.

Es gibt jedoch einige Besonderheiten der COVID-19-Krise im Vergleich zur globalen Finanzkrise von 2008, die der jüngste Stabilitätsbericht der Rumänischen Finanzaufsichtsbehörde offenbart. Ein wesentlicher Unterschied ist die Stärke des Finanzsystems zu Beginn der Krise: Zu Beginn des Jahres 2020 war das Finanzsystem robust und hatte die Fähigkeit, Schocks zu verkraften, während das Finanzsystem im Jahr 2008 fragil war und interne Probleme hatte. Darüber hinaus haben die neuen Regelungen nach der Krise von 2008 das Finanzsystem weiter gestärkt, um unerwarteten Schocks standhalten zu können. Einer der Faktoren, die die Krise von 2008 verschärft haben, ist die Reaktion der Behörden gewesen, die zunächst nicht eingegriffen haben. Es ist die Pflicht des Staats, bei großen Systemschocks zur Unterstützung der finanziellen und wirtschaftlichen Stabilität einzugreifen und den Konkurs wichtiger Schlüsselinstitutionen zu verhindern, um so seine Steuerzahler zu schützen. Dasselbe ist im Fall von begrenzten Krisen, die durch Konvulsionen des Markts verursacht werden, nicht der Fall, dann, wenn die Behörden den Marktkräften erlauben müssen, zu handeln und sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen, und das selbst auf Kosten des Konkurses der Unternehmen, die die Krise verursacht haben. Im Jahr 2008 haben die Behörden von Anfang an gezögert, einzugreifen, da sie erst spät erkannt haben, dass es sich um einen systemischen Schock und nicht um eine einfache Marktstörung handelt. Und der anschließende Eingriff hat sich hauptsächlich unter Form einer Verstärkung der Regelung des Sektors, der den Funken erzeugt hatte, gezeigt. Diese Ungewissheit gab es im Jahr 2020 nicht, wo die Quelle und das Ausmaß des Schocks keinen Zweifel am Handlungsbedarf zur Stützung des Finanzsystems und der Realwirtschaft aufkommen ließen. Die Reaktion der Behörden war prompt und beispiellos aus Sicht des Ausmaßes. Alle Länder der Welt haben Maßnahmen ergriffen, um die Wirtschaft zu retten, indem sie massive Liquiditätsspritzen bereitgestellt und den finanzpolitischen Rahmen erheblich gelockert haben. Die Europäische Union hat einen Mechanismus geschaffen, durch den sie dem Aufbau der Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten Hunderte von Milliarden Euro zuführen wird. Ferner haben die Reformen zur Optimierung der Qualität der öffentlichen Ausgaben angesichts der überall abnehmenden Fiskalkapazität zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Infolgedessen, obwohl der Rückgang des BIP zwar so ausgeprägt war wie in der gesamten Krise des Jahres 2008 (viele Volkswirtschaften verzeichneten Rückgänge von 10% gegenüber früheren Höchstständen), war der Rückgangszeitraum jedoch viel kürzer, und die meisten Volkswirtschaften erholten sich bereits nach einem Vierteljahr deutlich. Gleichzeitig war der Arbeitsmarkt deutlich weniger betroffen als im Jahr 2008, und die Arbeitslosenquoten blieben in vielen Fällen nahe den Tiefstständen des letzten Jahrzehnts. Nach der Rezession von 2008 kehrte die Welt zur Normalität zurück, mit einem etwas kontrollierteren Finanzsystem, mit einem Regierungssystem, das etwas aufmerksamer gegenüber Marktschwächen und Behörden, die für Finanzstabilität zuständig waren, war. Die Pandemie im Jahr 2020 hat jedoch eine Krise verursacht, die wiederum zu radikalen Veränderungen in der Funktionsweise der Weltwirtschaft führt, wobei die Beschleunigung der Digitalisierung nur eine davon ist.

Aber die „Normalität“, zu der die rumänische Wirtschaft nach der Pandemie zurückkehren wird, wird keinesfalls die vorherige „Normalität“ sein, zumal Rumänien mit zwei Modellen möglicher Entwicklung konfrontiert wird. Hier haben wir zwei Paradigmen des Wirtschaftswachstums: Im ersten Fall – „Mittel der Zukunft“ – die Wirtschaft wächst heute basierend auf die Verpfändung der Zukunft. Mit anderen Worten: Der Konsumbedarf der Gegenwart (Ankauf von Produkten und Dienstleistungen, Gehälter, Sozialausgaben) wird mit geliehenem Geld gedeckt, das – zusammen mit den entsprechenden Zinsen – von den Nachkommen erstattet wird. Im zweiten Fall – „Mittel für die Zukunft» – bemüht sich die Wirtschaft heute ernsthaft, zu akkumulieren und Investitionen zu tätigen, deren Ergebnisse und Gewinn unsere Kinder genießen werden. Sollen wir leben, indem wir heute das Geld ausgeben, das künftige Generationen erwirtschaften werden, oder sollten wir heute leben, um den Wohlstand künftiger Generationen zu erwirtschaften?

Leider hat Rumänien das Dilemma oberflächlich gelöst und sich selber in das erste Entwicklungsparadigma gestürzt: Wir nehmen massive Kredite auf und das mit hoher Geschwindigkeit, insbesondere um den aktuellen Bedarf zu decken und die Zahlung der laufenden Schulden so weit wie möglich in Zukunft zu befördern. Die COVID-19-Pandemie, die letztes Jahr einen schweren wirtschaftlichen Schock verursachte und die sich dieses Jahr genauso stark anfühlt, hat eine noch größere finanzielle Belastung verursacht, indem sie die Staatsverschuldung vertieft hat. Und die europäischen Aufbaumechanismen werden nicht die Kraft haben, das Modell der Überschuldung mit dem Schwamm zu löschen und eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung herbeizuführen. Die ärmeren EU-Mitgliedstaaten (einschließlich Rumänien) sind bereits überschuldet und können nicht mehr viel ausleihen, insbesondere wenn die Zinssätze steigen. Sogar der ehemalige deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel machte darauf aufmerksam, dass der 750-Milliarden-Euro-Aufbaufonds der EU nicht ausreichen werde, um zwischen südlichen und nördlichen Mitgliedsstaaten „etwas nahe einer Konvergenz“ zu erreichen. Darüber hinaus, so der ehemalige Bundesminister, werde der Fonds nicht einmal ausreichen, um zumindest die Vertiefung der Unterschiede zwischen den gemeinschaftlichen Volkswirtschaften zu verhindern.

Ähnlich anderer fragilen Volkswirtschaften und mit akutem Finanzierungsbedarf erhöht auch Rumänien seine Schuldenlast. Laut offiziellen Erklärungen hat unser Land die höchste Staatsverschuldung in den letzten 30 Jahren erreicht, da die Ausgaben weit über den Einnahmen des Vorjahres und dieses Jahres liegen, und das aufgrund des durch die COVID-19-Pandemie verursachten Schocks (das Haushaltsdefizit hat im vergangenen Jahr ein Rekordhoch von über 9% des BIP erreicht). Die Staatsverschuldung stellt die Gesamtheit der Geldverbindlichkeiten des Staats (Regierung, öffentliche Behörden, Finanzinstitute, territoriale Verwaltungseinheiten) zu einem bestimmten Zeitpunkt dar, die sich aus internen und externen Krediten (in Lei und in Fremdwährung) ergeben, die kurz-, mittel- und langfristig aufgenommen wurden, sowie die Verpflichtungen des Staats gegenüber der eigenen Staatskasse zur Deckung des Haushaltsdefizits. Und wenn das Staatsdefizit groß ist (der Unterschied zwischen dem, was der Staat unter Form von Steuereinnahmen einnimmt und dem, was er verbraucht), nimmt der Staat hauptsächlich deswegen Kredite auf, um diesen Notfall zu decken.

Heute bewegt sich die Staatsverschuldung Rumäniens auf ein alarmierendes Niveau zu, zwischen 50-55% des BIP. Bei diesem Wert der Staatsverschuldung ist die Regierung dazu verpflichtet, dringend ein Programm zur Verringerung der Staatsverschuldung durchzuführen, was auch Maßnahmen zur Einfrierung oder Senkung der Lohnkosten im öffentlichen Sektor bedeutet. In Rumänien steigt die Staatsverschuldung, weil wir nicht in der Lage sind, unsere fälligen Kredite zu begleichen, und dann jonglieren wir mit den Krediten und „blasen sie auf“: Wir nehmen neue Kredite auf, um die älteren zu zahlen. Und wenn die Staatsverschuldung steigt, steigen auch die Kosten, zu denen wir weiterhin Kredite aufnehmen können. Die Finanzierung der Staatsschuld ist immer schwieriger geworden, und die Rumänische Nationalbank macht Folgendes deutlich: „um einen einfachen und kostengünstigeren Zugang zum Außenfinanzierungsmarkt erhalten zu können, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Rumänien Steuerreformen durchführt, die die Vorhersehbarkeit des finanzpolitischen Rahmens verbessern, die Einziehungskapazität steigern und die Haushaltsausgaben entsprechend der Entwicklung der Haushaltseinnahmen anpassen“. Mit anderen Worten könnten wir gezwungen sein, den Gürtel richtig eng zu schnallen.

Eine ernsthafte Reform des Entwicklungsparadigmas „Mittel der Zukunft“ zu „Mittel für die Zukunft“ und implizit eine Reform der öffentlichen Last ist jedoch schwer erreichbar über Nacht. Vorerst bleiben wir also Gefangene des Modells, in dem, wie der Anwalt Gabriel Biris kürzlich sagte, „wir (Kredit-)Drogen nehmen und uns dabei wohl fuhlen!“

Rumänien hat eine neue Droge, das die Euphorie des Staates und die Inflation innerhalb der Wirtschaft antreibt: Die Mittel der Zukunft. Aber wie lange werden die Droge, die Euphorie, die Wirtschaft anhalten?

Daniel Apostol

Romania
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